Jessica Schwarz spielt Romy Schneider. Drogen, Sex, Alkohol – mit der tragischen Leinwandlegende hat Schwarz einiges gemeinsam, wie sie «Bild am Sonntag» verriet.
Gross ist die Ehre für eine junge Schauspielerin, wenn sie eine Ikone des europäischen Kinos wie Romy Schneider (1938–1982) darstellen darf. Gross ist für Jessica Schwarz (32) aber auch die Herausforderung, eine so zerrissene Frau zu verkörpern. Da könnten der jungen Deutschen die Parallelen zwischen ihrem eigenen Leben und dem der berühmten Österreicherin zu Hilfe kommen, etwa ihre Drogenerfahrung.
Als Model habe sie viel Ecstasy und Kokain genommen, sagt Schwarz in «Bild am Sonntag»: «Ich durchzappelte die Nächte in Discos. Das hat Riesenspass gemacht. Grauenhaft waren aber die Depressionen am Morgen danach.»
Romy Schneider schnitt sich 1963 die Pulsadern auf, als Alain Delon sie verliess – mit Suizidversuchen hat auch Schwarz Erfahrung: «Beim ersten Mal, ich war 15 oder 16, war es eher dieses Ritzen. Das andere Mal, vor drei Jahren, war es Liebeskummer. Es passierte nach einer Trennung.»
Auch den selbstzerstörerischen Männerverschleiss der Schneider kennt Schwarz – und im Gegensatz zu ihr, die bei Schlafproblemen Alkohol, Tabletten und Toblerone konsumierte, greift Schwarz zu einer anderen Einschlafhilfe: «Sex. Man ist so entspannt.» Ach ja, da wäre noch ein kleiner Unterschied: Schneider hatte eine Schwäche für Rotwein und Champagner. Schwarz steht dagegen auf Weisswein und Wodka.
Quelle: blick.ch
Bilder von Jessica Schwarz

